Untersuchungsgebiet

    Zunächst ist jedoch zum Einstieg in das nach Baugesetzbuch vorgeschriebene Verfahren die Durchführung von Vorbereitenden Untersuchungen erforderlich. Der Ortsgemeinderat von Göllheim hat daher in seiner letzten Sitzung für das in der nachfolgenden Bekanntmachung dargestellte Untersuchungsgebiet die Durchführung vorbereitender Untersuchungen gemäß § 141 BauGB beschlossen.

    Amtliche Bekanntmachung über die vorbereitenden Untersuchungen nach dem Baugesetzbuch im geplanten Sanierungsgebiet in Göllheim

    Der Ortsgemeinderat von Göllheim hat in seiner Sitzung am 10.10.2017 für das im beigefügten Lageplan (Anlage 1) dargestellte und in der Anlage 2 umschriebene Untersuchungsgebiet die Durchführung vorbereitender Untersuchungen gemäß § 141 BauGB beschlossen.

    Zweck der vorbereitenden Untersuchungen (VU)

    Die vorbereitenden Untersuchungen dienen der Ermittlung von Beurteilungsgrundlagen über die Notwendigkeit der Beseitigung städtebaulicher Missstände. Dabei sind soziale, strukturelle und städtebauliche Verhältnisse und Zusammenhänge zu erheben, Planungsziele zu entwickeln und die Durchführbarkeit städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen abzuschätzen. Dazu sollen auch die Träger öffentlicher Belange, soweit deren Interessen berührt sind, befragt werden.

    Auskunftspflicht und Vorarbeiten

    Eigentümer, Mieter, Pächter und sonstige zum Besitz oder zur Nutzung eines Grundstücks, Gebäudes oder von Gebäudeteilen berechtigter Personen oder deren Beauftragte sind verpflichtet, der Ortsgemeinde bzw. deren Beauftragten (Planungsbüro WSW & Partner, Kaiserlautern ) Auskunft über Tatsachen zu erteilen, deren Kenntnis zur Beurteilung der Sanierungsbedürftigkeit eines Gebietes oder zur Vorbereitung oder Durchführung einer Sanierung erforderlich ist.

    An personenbezogenen Daten können insbesondere Angaben der Betroffenen über ihre persönlichen Lebensumstände im wirtschaftlichen und sozialen Bereich, namentlich über die Berufs-, Erwerbs- und Familienverhältnisse, Lebensalter, die Wohnbedürfnisse, die sozialen Verflechtungen sowie über die örtlichen Bindungen erhoben werden (§ 138 Abs. 1 BauGB).

    Eigentümer und Besitzer haben gemäß § 201 BauGB zu dulden, dass Beauftragte des Planungsbüros im Zuge der Erhebungen für die VU, soweit dies erforderlich ist, private Grundstücke betreten dürfen.

    Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen

    Mit der Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen hat der Ortsgemeinderat Göllheim das Planungsbüro WSW & Partner aus Kaiserslautern beauftragt. Soweit erforderlich werden Mitarbeiter des Büros mit Eigentümern, Mietern und Pächtern Kontakt aufnehmen, um die notwendigen Erhebungen durchzuführen. Die Durchführung der VU ist die Voraussetzung für eine spätere Abgrenzung eines förmlich festzusetzenden Sanierungsgebietes, innerhalb dessen im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Stadtumbau“ überwiegend Private Bauvorhaben sowie einzelne öffentliche Maßnahmen  gefördert werden können.

    Einsichtnahme in Lageplan

    Der Lageplan, aus dem die genaue Abgrenzung des Gebietes der vorbereitenden Untersuchungen ersichtlich ist, kann ab sofort im Rathaus, Zimmer 2.11 zu den üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Dieser, sowie eine ergänzende Beschreibung des Untersuchungsgebietes stehen auch auf der Homepage www.vg-goellheim.de unter „Wohnen und Bauen“  zur Verfügung. 

     Für Fragen zum Förderprogramm „Stadtumbau“ stehen Ihnen folgende Ansprechpartner gerne zur Verfügung:

    - WSW &Partner: Frau Schwarz, Herr Bökenbrink 0631/3423-0

    - VG-Verwaltung: Frau Radetz 06351/4909-42 (vormittags), Herr Zelt (Durchwahl -40)

    Anlage 1:



    Anlage 2:

    Der Geltungsbereich des Untersuchungsgebietes ist durch folgende Grundstücke begrenzt : 

    Im Norden
    durch die nördliche Grundstücksgrenze der Plannummer 26/1, 27/2 und 29/3,
    Querung der Plannummern 31, 32/1 und 34/2 in östlicher Richtung auf gleicher Höhe,
    durch die nördliche und östliche Grundstücksgrenze der Plannummer 35,
    Querung der Plannummer 36/1 auf gleicher Höhe in Richtung Süden,
    durch die östlichen Grundstücksgrenzen der Plannummern 37 und 38/2,
    Querung der Plannummer 41/8 auf gleicher Höhe in Richtung Süden,
    durch die nördlichen Grundstücksgrenzen der Plannummern 41/6 und 41/9,
    erneute Querung der Plannummer 41/8 in nordöstlicher Richtung bis zur Plannummer 43/4,
    durch die nördliche Grundstücksgrenze der Plannummern 43/4, 44/3, 43/2 und 48/1,
    durch die östliche Grundstücksgrenze der Plannummer 48/1,
    durch die nördliche Grundstücksgrenze der Plannummer 50,
    durch die westliche und nördliche Grundstücksgrenze der Plannummer 181/4 (Straße „Gartenstraße“),
    durch die nördliche Grundstücksgrenze der Plannummer 181/3 (landw. Wirtschaftsweg),
    durch die nördliche Grundstücksgrenze der Plannummer 212/7 (Straße „Steigstraße“) bis auf Höhe der nordöstlichen Gebäudewand der Steigstraße 20,
    von dort aus Querung der Plannummer 212/7 (Straße „Steigstraße“) in südöstlicher Richtung,
    durch die östliche und südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 247,
    durch die südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 242,
    durch die nördliche und östliche Grundstücksgrenze der Plannummer 307/4 (Straße „Weedgasse“),
    durch die nördliche Grundstücksgrenze der Plannummer 313/2,
    von dort auf dieser Höhe querend die Plannummer 324/5 (Straße „Mainzer Straße“) in Richtung Südosten sowie durch die nördliche Grundstücksgrenze der Plannummer 825/4.

    Im Osten
    durch die östliche Grundstücksgrenze der Plannummer 825/4,
    dort querend die Plannummern 330 in Richtung Süden,
    durch die südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 330 bis an die westliche Grundstücksgrenze der Plannummer 336,
    durch die östlichen Grundstücksgrenzen der Plannummern 331, 344, 346 und 351,
    durch die nördliche Grundstücksgrenze der Plannummer 352/4 bis auf Höhe der des westlichen Gebäudeabschlusses auf der Plannummer 352/4, dort querend die Plannummer 352/4 in Richtung Süden,
    durch die nördliche und östliche Grundstücksgrenze der Plannummern 353/1,
    durch die östliche Grundstücksgrenze der Plannummer 354/5,
    durch die nördlichen Grundstücksgrenzen der Plannummern 354/3,
    von dort aus querend auf gleicher Höhe die Plannummer 354/2 in Richtung Osten bis zur Plannummer 835,
    durch die östliche Grundstücksgrenze der Plannummer 354/2,
    durch die nördliche Grundstücksgrenze der Plannummern 278/11 (Straße „Wormser Straße“) und der Plannummer 1086/2,
    durch die östliche und südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 1086/2,
    sowie durch die östliche und südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 278/11 (Straße „Wormser Straße“),
    durch die östliche Grundstücksgrenze der Plannummer 368.

    Im Süden
    durch die südliche Grundstücksgrenze der Plannummern 368, 367, 366, 365 und 364/3,
    querend die Plannummer 369/7 auf gleicher Höhe in westlicher Richtung,
    die südlichen Grundstücksgrenzen der Plannummern 363/3, 363 und 360/4,
    die östliche und südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 360/3 (Fußweg),
    die südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 360/12,
    die östliche Grundstücksgrenze der Plannummer 360/9 und 374/1 bis auf Höhe der südlichen Gebäudeseite des Gebäudes auf der Plannummer 374/1,
    von dort aus querend die Plannummer 374/1 in westlicher Richtung bis zur südlichen Grundstücksgrenze der Plannummer 374/1,
    durch die südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 374/1,
    querend die Plannummer 1049/3 (Straße „Kerzenheimer Straße“) in westlicher Richtung,
    durch die östlichen und nördlichen Grundstücksgrenzen der Plannummer 1048/6,
    durch die östliche Grundstücksgrenze der Plannummer 1048/5,
    durch die westliche Grundstücksgrenze der Plannummer 379,
    durch die südliche und westliche Grundstücksgrenze der Plannummer 1036/5 (Straße „Heyerweg“),
    durch die südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 469/1 (Straße „Altstraße“) bis auf Höhe der Mitte des Gebäudes Altstraße 15,
    dort auf dieser Höhe Querung der Plannummer 469/1 in nördliche Richtung,
    durch die westliche Grundstücksgrenze der Plannummer 406,
    durch die südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 542/22,
    auf dieser Höhe Querung der Plannummer 542/26 (Straße „Hans-Sachs-Straße“) in westlicher Richtung,
    durch die westliche Grundstücksgrenze der Plannummer 542/26 (Straße „Hans-Sachs-Straße“) in Richtung Norden,
    durch die südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 278/49 (Straße „Freiherr-vom-Stein-Straße“), 520/85 und 520/81,
    durch die östliche und südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 520/80,
    durch die östliche und südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 520/54 (Straße „Am Marktplatz“),
    durch die südliche Grundstücksgrenze der Plannummer 520/48 und 520/58,
    Querung einer Teilfläche der Plannummer 520/40 (Straße „Goethestraße“) und der Plannummer 520/72 (Straße „Am Marktplatz“) auf gleicher Höhe in Richtung Westen,
    durch die westliche Grundstücksgrenze der Plannummer 520/72 (Straße „Am Marktplatz“) in nördlicher Richtung bis zur Plannummer 520/64,
    durch die südliche und westliche Grundstücksgrenze der Plannummern 520/64 und 520/63,
    durch die westliche Grundstücksgrenze der Plannummer 500/14 (Straße „Am Marktplatz“) und 438/2,
    durch die nördliche Grundstücksgrenzen der Plannummer 520/9 und 520/7,
    Querung der Plannummer 487 (Straße „Brübelgasse“) auf gleicher Höhe in Richtung Westen,
    durch die westliche Grundstückgrenze der Plannummer 487 bis auf Höhe der nördlichen Gebäudewand der Brübelgasse 3,
    von dort aus und auf dieser Höhe querend die Plannummern 448/1, 450/3, 453 und 453/2 in südwestlicher Richtung.

    Im Westen
    durch die östliche und nördliche Grundstücksgrenze der Plannummer 454/5,
    auf Höhe der nordöstlichen Gebäudewand der Königkreuzstraße 13 Querung der Plannummer 3802/1 (Straße „Königkreuzstraße“),
    durch die östliche und nördliche Grundstücksgrenze der Plannummer 18,
    durch die westliche Grundstücksgrenze der Plannummer 21/1,
    auf dieser Höhe querend die Plannummer 3256/1 (Straße „Dreisener Straße“) in Richtung Norden,
    durch die nördlichen Grundstücksgrenzen der Plannummer 3256/1 (Straße „Dreisener Straße“) bis zur westlichen Gebäudewand der Dreisener Straße 10,
    durch die westliche Grundstücksgrenze der Plannummer 25 und 26/1.

    Diese Auflistung hat nur ergänzenden Charakter, die verbindliche Festlegung des Untersuchungsgebietes erfolgt durch den abgedruckten Lageplan.