Bauanträge

      Bevor Pläne gemacht werden, wie ein Grundstück bebaut wird, sollte geklärt werden, ob für das Grundstück ein Bebauungsplan besteht und welche Festsetzungen ggf. in diesem Bebauungsplan getroffen werden. Besteht für das Grundstück kein Bebauungsplan, so richtet sich die Zulässigkeit von Bauvorhaben nach § 34 des Baugesetzbuches (BauGB) (sog. unbeplanter Innenbereich) oder nach § 35 BauGB (sog. Außenbereich).

      / Bauen / Bauplanung / Baugenehmigung/ Bauantrag

      Zuständige Mitarbeiter

      Frau Tanja Schönfeld

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      Postadresse

      Gebäude: Gebäude 1
      Raum-Nr.: 2.11
      Stockwerk: 1.OG
      Freiherr-vom-Stein-Straße 1-3
      67307 Göllheim 
      Details
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      Leistungsbeschreibung

      Die Errichtung, die Änderung, die Nutzungsänderung und der Abbruch baulicher Anlagen (z. B. Gebäude) bedürfen der Baugenehmigung. Dies gilt jedoch nur, soweit in der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz  nicht etwas anderes bestimmt ist wie im Katalog der baugenehmigungsfreien Vorhaben, im Freistellungsverfahren sowie der Bauaufsicht nicht unterliegende Vorhaben.

      Eine Baugenehmigung ist zu erteilen, wenn dem Vorhaben keine baurechtlichen oder sonstigen öffentlich-rechtlichen Vorschriften entgegenstehen. Der Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung (Bauantrag) ist schriftlich bei der Gemeindeverwaltung bzw. der Verbandsgemeindeverwaltung einzureichen.

      Welche Bauunterlagen mit dem Bauantrag vorgelegt werden müssen, ergibt sich insbesondere aus der Landesverordnung über Bauunterlagen und die bautechnische Prüfung. Der Bauantrag und die Bauunterlagen müssen von der Bauherrin oder dem Bauherrn sowie der Entwurfsverfasserin oder dem Entwurfsverfasser unterschrieben sein, die bauvorlageberechtigt sind.

      Die Geltungsdauer der Baugenehmigung beträgt vier Jahre. Diese Frist kann auf schriftlichen Antrag verlängert werden. Der Antrag muss vor Fristablauf eingegangen sein.

      Welche Gebühren fallen an?

      Für die Erteilung der Baugenehmigung fallen Gebühren an, deren Höhe sich im Wesentlichen nach der Art des genehmigten Vorhabens bestimmt. Diese Gebühren werden nach der Landesverordnung über Gebühren und Vergütungen für Amtshandlungen und Leistungen nach dem Bauordnungsrecht (Besonderes Gebührenverzeichnis) erhoben. 

      Rechtsgrundlage

      Anträge / Formulare

      Formulare

      Enthalten in folgenden Kategorien

      Ein Bauantrag ist schriftlich bei der Verbandsgemeindeverwaltung Göllheim zu stellen.
      Erforderliche Unterlagen für einen Bauantrag sind:

      • Bauantragsformular
      • ein amtlicher Katasterplan
      • Berechnung des umbauten Raumes
      • Berechnung der Nutz- und Wohnfläche
      • Nachweis der Grundflächenzahl (GRZ)
      • Nachweis der Geschossflächenzahl (GFZ)
      • Nachweis der Vollgeschossigkeit
      • Baubeschreibung
      • Bauzeichnungen d.h. Grundrisse, Ansichten und Schnitte
      • Abstandsflächennachweis
      • Stellplatznachweis
      • Abweichungs- / Befreiungsantrag (bei Abweichungen vom Bebauungsplan oder Landesbauordnung)
      • Entwässerungsantrag (Anschluss an das Kanalnetz)
      • statistischer Erhebungsbogen

      zusätzlich bei Umbau, Ausbau und Erweiterungen:

      • Bestandspläne

      Die Unterlagen für einen Bauantrag sind in 4-facher Ausfertigung, für gewerbliche Vorhaben sind die Unterlagen in 6-facher Ausfertigung bei der Verbandsgemeinde Göllheim einzureichen.

      Für Baugebiete mit qualifiziertem Bebauungsplan bedürfen Bauvorhaben keiner Baugenehmigung, sofern nach Bebauungsplan gebaut wird und die Erschließung gesichert ist. Die Bauunterlagen müssen dennoch bei der Verbandsgemeindeverwaltung Göllheim, in der oben genannten Anzahl der Ausfertigungen, eingereicht werden.

      Der Bauherr hat keine Wahlmöglichkeit, ob er sein Bauvorhaben als Bauantragsverfahren, vereinfachtes Verfahren oder als Freistellungsverfahren behandelt wird.

      Bauunterlagen müssen grundsätzlich von einem sog. Bauvorlageberechtigten (Architekt oder Bauingenieur) unterschrieben werden. Die einzureichenden Unterlagen sind der Bauunterlagenprüfverordnung zu entnehmen.


      Bauvoranfrage

      Es besteht auch die Möglichkeit eine Bauvoranfrage einzureichen. Hier ist eine Beschreibung des Vorhabens inkl. Skizze und ein amtlicher Lageplan erforderlich. Je genauer und detaillierter das Bauvorhaben hier bereits dargestellt werden kann, desto eher kann die Genehmigungsbehörde eine Aussage zu einer späteren Genehmigungsfähigkeit treffen. Die Bauvoranfrage ist vorallem zu empfehlen, wenn der Bauherr die Rechtssicherheit haben möchte, dass das geplante Vorhaben genehmigungsfähig ist, denn es ergeht ein förmlicher Bescheid. Baurecht entsteht hier noch nicht, ein Bauantrag ist trotz dessen notwendig. Diese Unterlagen sind in 3-facher Ausfertigung bei der Verbandsgemeinde Göllheim abzugeben.

      / Bauen / Bauplanung / Bauvorbescheid/ Bauvoranfrage

      Zuständige Mitarbeiter

      Frau Tanja Schönfeld

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      Postadresse

      Gebäude: Gebäude 1
      Raum-Nr.: 2.11
      Stockwerk: 1.OG
      Freiherr-vom-Stein-Straße 1-3
      67307 Göllheim 
      Details
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      Leistungsbeschreibung

      Vor Einreichung eines Bauantrages kann mit einer Bauvoranfrage ein schriftlicher Bescheid zu einzelnen Fragen des Bauvorhabens (Bauvorbescheid) beantragt werden. Als vorweggenommener Teil der Baugenehmigung entfaltet ein positiver Bauvorbescheid Bindungswirkung für das spätere Baugenehmigungsverfahren.

      Eine Bauvoranfrage ist in der Regel sinnvoll, wenn unklar ist, ob ein Grundstück nach dem geltenden Bauplanungsrecht überhaupt bebaubar ist. Durch eine Bauvoranfrage können finanzielle Aufwendungen gespart werden, da nicht alle für eine Baugenehmigung erforderlichen Baunterlagen notwendig sind. Zudem vermittelt der Bauvorbescheid bereits frühzeitig Sicherheit über die Bebaubarkeit eines Grundstückes.

      Der Antrag auf Erteilung eines Bauvorbescheids ist schriftlich bei der Gemeindeverwaltung bzw. Verbandsgemeindeverwaltung einzureichen. Ihm sind die Unterlagen beizufügen, die zur Beurteilung der zu entscheidenen Fragen erforderlich sind.

      Der Bauvorbescheid gilt vier Jahre, wenn er nicht kürzer befristet wird. Diese Frist kann auf schriftlichen Antrag verlängert werden, der vor Fristablauf eingegangen sein muss.

      Welche Gebühren fallen an?

      Für den Bauvorbescheid werden Gebühren nach der Landesverordnung über Gebühren und Vergütungen für Amtshandlungen und Leistungen nach dem Bauordnungsrecht (Besonderes Gebührenverzeichnis) erhoben. 

      Rechtsgrundlage

      Enthalten in folgenden Kategorien